ENGL-BIKEs
Technik & Design

Man ist nie alleine auf der Straße. Oft muss auf die Autofahrer mehr aufgepasst werden, als auf die Motorradfahrer. 

Für einen uneingeschränkten Fahrspaß muss das Motorrad Tip Top ok sein. Durchsicht und nach kurzer Probefahrt nochmal die Nachsicht ob am Motorrad spezifisch alles passt. Motorräder können unterschiedliche Macken die Jahre bekommen die es zu beachten gibt, je nach alter und Fahrvergnügen ist vielleicht nicht nur die Kette zu schmieren und öfter mal die Luft zu prüfen! Das sollten alle Motorradfahrer machen ob viel oder wenig gefahren wird.

 

Sicht (Leuchtmittel der Nah- und Fernscheinwerfer)

Da die Leuchtkraft in den Jahren schwindet, sollte man auch ein paar Euro in neue Leuchtmittel investieren. Das lohnt sich.


Kontrolle (Vor und nach der Fahrt)

Ich habe mir auch schon einen Splint in den Reifen gefahren, den Splint hatte jemand verloren. Ich musste den Reifen austauschen, der war nur halb abgefahren. Ich hatte das nicht gleich bemerkt, weil die Luft drin geblieben ist. Da hatte ich nochmal Glück. Wenn das auf der Überland-Fahrt passiert wäre oder auf der Autobahn, kann das sehr schlimm ausgehen.
Also, öfter mal das Motorrad genau anschauen. Der Kühlerschlauch bekommt vielleicht mal  einen Riss, der platz nicht gleich beim anlassen des Motorrads. So hatte ich das erst nach der Fahrt bemerkt. Das war noch keine große Sache. Ich hatte bei der Rundumsicht Spritzer am Zylinder gesehen. Auch wenn kein Öl auf dem Boden zu sehen ist, trotzdem die Ölstände prüfen. Schlauch hatte ich gleich vom Händler austauschen lassen.
Luftdruck prüfen nicht vergessen. Nach der Fahrt im Regen auch die Kette mit Kettenpflege nachsprühen! 

Helm

Kopfschutz ist wichtig! Genau, aber der Helm muss auch immer gut passen. Mit der Zeit lassen die Innenpolster nach. Der Preis ist nicht entscheidend. Wenn der Schuh nicht passt, liegt das auch nicht am Preis. Wenn ein Helm gekauft wird mit auswechselbaren Innenpolster, empfliehlt es sich die Ersatzpolster gleich mit zu kaufen. Warum? Weil es  die Innenpolster meistens Jahre später nicht mehr gibt. Dann muss ein neuer Helm her.
Immer auf den Helm achten. Mein Helm ist mir auch schon runtergefallen, dann muss ein neuer Helm her. Das muss dann sein, leider. 

Kleidung bei jedem Wetter

Das eine Schutzausrüstung, also Jacke wie Hose mit Protektoren ausgestattet sein sollte ist ja klar. Stiefel habe ich mir wieder neue gekauft, weil die Sohle schon glatt war. Beim anhalten an der Ampel schleift ja der Schuh schon mal ein paar Zentimeter auf der Straße. So ist das mir passiert. Die Straße war nass und bin mit dem Schuh gerutscht, beim stehenbleiben. Die Sohle war mit der Zeit abgefahren. Da bin ich kurz erschrocken. Also sollten gute Stiefel es wert sein bevor das Bike einen Abgang macht. 

Ausrüstung / Werkzeug

Bordwerkzeug ist ja immer am Motorrad.
Aber keine Taschenlampe ist dabei und auch bei neuen Motorrädern ist ein Stromanschluss keine Selbstverständlichkeit. So habe ich immer eine kleine LED Taschenlampe dabei und eine Buchse für Strom eingebaut (Bilder auf Anbau/Einbau). Das Mobiltelefon sollte auch immer mit dabei sein. Vielleicht braucht man das Telefon um für jemanden Hilfe zu holen oder selber braucht man Unterstützung. Darum sollte man am Motorrad eine Lademöglichkeit haben, könnte ja mal länger andauern das Gespräch und dann ist der Akku leer. Auch wenn das Smartphone eine LED hat das als Taschenlampe benützt werden, eine wirkliche Ausleuchtung des Problems kann damit nicht (lange) gemacht werden. Prüfen sollte man auch, ob das SparBordwerkzeug des Herstellers ausreichend und praktisch ist. Eine Warnweste braucht nicht viel Platz, ist an der Straße aber sehr sinnvoll. Vielleicht findet die Weste noch Platz beim Werkzeug.

Reifen

Scrambler-Bereifung ist einfach spitze, da kannst fahren auf Teufel komm raus. Wichtig ist das der Reifen zum Wetter passt. Mehr wie 4-5 Saisons sollte ein Reifen nicht gefahren werden, auch wenn der Reifen nur "wenig Km" drauf hat. Wenn der Reifen nicht auf der Straße klebt, macht es halt auch keinen Spaß mehr. Auf Risse und sonstige Schäden prüfen.

Kundendienst (Flüssigkeiten, Rückrufe, etc.)

Spaß hat man am schrauben schon, aber einen Rückruf bekommt man so nicht mit. Da muss selber nachgeschaut werden, die Werkstatt macht das mit den Angaben des Herstellers sowieso oder das Kraftfahrbundesamt versendet Briefe an die Halter. Flüssigkeiten tauschen ist wichtig aber auch die Schläuche. Da sind die Benzinschläuche schon vielleicht nach einigen Jahren fällig. Die Benzinschläuche kosten nicht viel, können aber ein schleichendes Problem werden. Die liegen ja im Motorbereich und könnten himmlisches Feuer entzücken. Die Herstellerangaben beachten. Beim einbauen von Schläuchen und Kabeln nichts knicken oder verletzen.

Bei jeder Jahreszeit? Wetter und Temperatur im Blick!

Die Haftung der Reifen nicht unterschätzen. Unter sieben Grad, Regen dazu, Fahrt durch einen Kreisel. Schmieriger Untergrund. Bei einem Sicherheitstraining kann gelernt werden, was die Reifen vertragen bzw. wie das Motorrad gefahren werden kann und selber merkt man erst was man sich zutrauen kann.

Training am und mit dem eigenen Motorrad

Bitte kein Motorrad für das Sicherheitstraining ausleihen oder mieten. Das bringt nicht viel, davon wird abgeraten. Selbst mache ich auch bei Sicherheitstrainings mit. Da lernt man das eigene Motorrad am besten kennen. Einem Trainer entgeht nichts. Der sieht Fehler und zeigt auf was gut und schlecht gemacht wurde.

Sommerfahrer, immer mal unterm Sattel nachsehen nicht vergessen!

Sommerfahrer oder Sonntagsfahrer, wie auch immer sollten das Motorrad genauso in Augenschein nehmen wie viel Fahrer. Gerade weil das Gerät nicht oft bewegt wird. Ein Fahrzeug altert auch wenn es nicht gefahren wird. Deshalb schlimmeres verhindern.

Viel Spaß mit eurem Bike!